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2006/2
In der Vergangenheit hat sich die Kommunikation mit Zeichen und Symbolen zu Sprachen entwickelt, die aufgeschrieben wurden. Aus symbolischen Technologien wurden später elektronische Technologien, durch die die Informationsgesellschaft entstand. Die Grundlage für Computer und Kommunikationstechnologien bildet die digitale Information. Nun wachsen digitale Technologien mit der organischen Welt zusammen, auch mit dem menschlichen Körper. Einer der Autoren in dieser Ausgabe von „Media Development“ schreibt: „Welche Position man auch zu den konvergierenden Technologien haben mag, so kann doch kein Zweifel bestehen, dass die Menschheit auf dem Weg ist, neue Werkzeuge zu entwickeln, die große Auswirkungen auf unsere Zukunft haben werden.“ Neue Technologien haben ein sehr großes Potenzial, aber sie haben zugleich die Eigenschaft, uns als Menschen zu verändern. Allein schon aus diesem Grund müssen Kommunikatoren und Gesellschaften in eine breit angelegte Debatte über die großen sozialen und ethischen Themen eintreten, die aus der Konvergenz von digitalen Technologien und anderen Technologien entstehen.
Dieser Beitrag von Albert van den Heuvel ist in der Ausgabe 2/2006 der WACC-Zeitschrift „Media Development“ erschienen.
Bei dem Versuch, die ethische Dimension der neuen Technologien zu verstehen, müssen christliche Kommunikatorinnen und Kommunikatoren über mindestens vier Hürden springen: Sie müssen Empathie entwickeln für moderne Technologien und ihre Wirkungen auf das moderne Leben; sie müssen sich zurecht finden in der sehr komplizierten Diskussion über die umfassende Frage von Ethik und neuen Technologien; sie sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie verschiedene Religionen mit solchen Fragen umgehen, und sie müssen sich mit den Trennungen in ihrer eigenen christlichen Gemeinschaft zufrieden geben.
Dieser Beitrag von Max Ediger ist in der Ausgabe 2/2006 der WACC-Zeitschrift „Media Development“ erschienen, die den Schwerpunkt „Communicating with Angels: Being digital, being human?“ hat.
Pradip N. Thomas
Die Verantwortung für die Schöpfung, Defizite, Hindernisse, die Vielfalt der Schöpfung feiern, ihre sich verändernden Dimensionen und Schnittstellen, ihr befreiendes Potenzial – all dies und vieles mehr waren in letzter Zeit Themen einer Vielzahl von Konferenzen und Projekten, die von Glaubensgemeinschaften in allen Teilen der Welt durchgeführt wurden. Fragen der Ethik der Kommunikation hatten einen wichtigen Platz in einer ganzen Reihe von aufeinander folgenden Studien und Programmen der Weltvereinigung für Christliche Kommunikation. Der nachfolgende Beitrag untersucht einige der ethischen Implikationen konvergenter Informations- und Kommunikationstechnologien. Dieser Beitrag erschien in der Ausgabe 2/2006 der WACC-Zeitschrift „Media Development“.
